Ewig und überall – Ansätze für den Umgang mit PFAS
Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen, kurz PFAS, sind in unzähligen Produkten enthalten und entsprechend in der Umwelt weit verbreitet. Mittlerweile gelten einige der Tausenden von PFAS als gesundheitsschädigend. Ihre Stabilität ist Fluch und Segen zugleich: PFAS bilden z.B. hervorragende Beschichtungen aller Art. In der Umwelt aber werden PFAS nicht abgebaut, sondern höchstens verdünnt. Mit welchen Ansätzen lassen sich die Risiken für Mensch und Umwelt und die weitere Verbreitung dieser ewigen Überallchemikalien eingrenzen? Und wo steht die Forschung bei der Entwicklung von PFAS-Alternativen? Die Akademien der Wissenschaften Schweiz laden Sie herzlich ein, mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern geeignete Ansätze zu diskutieren.

Zeit und Ort
Dienstag, 3. Juni 2025, 13:15 bis 14:30 Uhr im Bellevue Palace Bern.
Das Apéro beginnt um 12:45 Uhr, Referate und Mittagessen folgen um 13:15 Uhr.
Programm
Vorkommen, Problematik und Regulierungsansätze
Elvira Rudin, Gruppe für Umweltchemie, Departement Umweltsystemwissenschaften, ETH Zürich; Gruppe für Bodenökologie, ZHAW
Wie weit ist die Entwicklung von technischen Lösungen?
Manfred Heuberger, Mitglied der Direktion, EMPA
Neben den Referent:innen diskutieren folgende Expert:innen mit Ihnen:
Lothar Aicher, Regulatorischer Toxikologe, Fachtoxikologe, Schweizerisches Zentrum für Angewandte Humantoxikologie (SCAHT), Universität Basel
Nolwenn Bühler, Anthropologin für Wissenschaften und Technologien, Unisanté und Universität Lausanne
Alexandra Kroll, Expertin für (Umwelt-)Risikobewertung, Ökotoxzentrum
Lorenz Lehmann, Rechtsanwalt Umwelt- und Klimarecht, Partner und Verwaltungsratspräsident von Ecosens AG
Christian Stamm, Stellvertretender Direktor, EAWAG